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Keine Macht den Software-Tools

 

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben einen Metro-Such-Dienst für das iPhone auf iTunes AppStore einstellen lassen, da dieser von den Verkehrsbetrieben nicht autorisiert war.

(Berlin, 5.11.2008) Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sprechen sich gegen eine iPhone-Anwendung in ihren Verkehrsmitteln aus.

"Geistiges Eigentum"
Die Software "Fahr-Info-Berlin" stelle dem Nutzer Informationen zur Verfügung, welche die BVG als geistiges Eigentum betrachte, heißt es. Es handelt sich dabei um ein Software-Tool, welches dem User als Orientierungshilfe in Sachen Stadtbahnen dient: Die auf dem Smartphone angezeigten 170 Stationen des Berliner U-Bahn Systems sind  übersichtlich dargestellt und werden von iPhone-Besitzern gerne als Orientierung benutzt. Bis dato wurde die Anwendung etwa 20.000 Mal heruntergeladen.

Nun auf OpenStreetMap verfügbar
Der Dienst wurde von einem Studenten kreiert und erst  im Juli auf iTunes AppStore eingestellt, berichtet das Magazin "The Register". Die Berliner Verkehrsbetriebe hatten den Dienst jedoch nicht autorisiert und ihn deshalb beendet.

Die Software wurde von seinem Erfinder jedoch auf die Open-Source-Site OpenStreetMap transferiert, wo ihm die BVG nichts anhaben können.

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