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Telekom Austria: Kein Mitarbeiterabbau bis Ende 2010

 

Telekom Mitarbeiter bekommen mehr Gehalt und großzügige Abfertigungen.

(Wien, 17.12.2008) Nach der gestrigen Aufsichtsratssitzung teilte der Vorstand der Telekom Austria Group mit, dass nach aktuellem Planungsstand bis Ende 2010 kein weiterer Personalabbau bei der Telekom Austria zu erwarten ist. 2011 und 2012 könnten aber Einschnitte folgen, das müsse allerdings mit dem Betriebsrat abgestimmt werden. Ursprünglich sollten 2.400 Mitarbeiter bis zum Jahr 2012 abgebaut werden.

Einigung beim Kollektivvertrag
Eine Einigung konnte beim Streitthema Kollektivertrag erzielt werden. Die Mitarbeiter der Telekom Austria Group erhalten ab 1. Jänner 2009 eine Gehaltserhöhung von 3,6 Prozent mit einer Deckelung von 140 Euro. Des weiteren bekommen Mitarbeiter Aktien im Wert von 150 bis 300 Euro.

Wie die Post AG setzt auch die Telekom auf Hilfe vom Gesetzgeber. Die Regulierungsvorgaben, die einen fairen Wettbewerb zwischen dem Ex-Monopolisten Telekom und neu in den Markt eingetretenen Mitbewerben herstellen, sollen gelockert werden.

Ametsreiter als neuer Festnetz-Chef
In der Marathonsitzung wurde Hannes Ametsreiter, bisher Marketingchef bei der Mobilkom Austria zum Chef der Festnetzsparte der Telekom Austria bestellt. Gleichzeitig wurde er zum Vorstandsmitglied der Telekom Austria Group ernannt. Hannes Ametsreiter tritt seine neue Funktion mit 1. Jänner 2009 für die Dauer von fünf Jahren an. Zudem bestellte der Aufsichtsrat heute DI Walter Goldenits zum technischen Vorstand (CTO) der Telekom Austria TA AG. Gernot Schieszler bleibt Finanzvorstand und Stellvertreter des Generaldirektors bei Telekom Austria TA AG.

 

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Reaktionen auf diesen Artikel

kein-mitarbeiterabbau
wer es glaubt ist selber schuld - viele der mitarbeiter wurden bereits abgebaut und werden mit 1.1.09 weiter in den sog. pool verschoben - wo sie vergeblich warten wieder beschäftigt zu werden.

wenn man sich die qualität und termintreue der geschäftsfälle / service / herstellungen anschaut wird man rasch merken wie überfordert die verbliebenen mitarbeiter sind - da können auch nicht hilfskräfte von externen firmen die "besonders günstig" arbeiten der missstimmung entgegen wirken.

hier sind eindeutige managementfehler die ursache!!!

jetzt sollte beim management das köpferollen beginnen um wiedermerkbare qualität im sinn der kunden in den vordergrund zu stellen!!!
  ta-ler - 2008-12-17
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