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Gerd Oberfeld zieht seine Mobilfunk-Studie zurück

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Die Behauptung, dass im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten ein größeres Krebsrisiko aufgrund eines Handymasten bestehe, konnte widerlegt werden.

(Wien, 3.11.2008) Die vom Umweltmediziner Gerd Oberfeld veröffentlichte Studie über das erhöhte Krebsrisiko im Umkreis eines Handymastes sorgt bereits seit Längerem für großes Aufsehen. Der Mediziner hat jetzt seine Mobilfunk-Studie zurückgezogen.

Die Krebs-Studie
Obwohl es niemals eine C-Netz-Sendeanalage im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten gab, führte Gerd Oberfeld Krebsfälle auf diese nicht vorhandene Mobilfunkstation zurück. Er brachte fälschlicherweise eine signifikant erhöhte Krebsrate von Anrainern mit einer C-Netz-Mobilfunkanlage in direkten Zusammenhang. Die Mobilkom Austria forderte gemeinsam mit allen Mobilfunkbetreibern Oberfeld zum öffentlichen Widerruf dieser Studie auf und sah sich zuletzt zu einer Klage gegen den Umweltmediziner gezwungen.

Oberfeld zieht Studie zurück
Nach eindeutigen Belegen von Seiten der Mobilkom Austria (Luftbildaufnahme, Zeitzeugen, Bestätigung durch das Verkehrsministerium, Wählamtsmappe und Aufzeichnungen der C-Netz-Standorte) musste Gerd Oberfeld schließlich seine Studie zurückziehen. Die zweite Gerichtsverhandlung, die für den vierten November anberaumt war, findet damit nicht mehr statt. Nach Angaben der Mobilkom Austria wurde vor Gericht bestätigt, dass die Behauptung eines erhöhten Krebsrisikos aufgrund einer Mobilfunkanlage im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten durch die klare Faktenlage widerlegt und unrichtig ist, da an diesem Standort nie eine C-Netz-Sendeanlage existiert hat.

( )

Mobilkom Austria verklagt Umweltmediziner
Unseriöse Mediziner

Reaktionen auf diesen Artikel

Studiendesignfehler!
Spätestens jetzt sollte auch der gerne mit technischen Messgeräten hantierende (ausgebildete, aber nicht praktizierende) Mediziner Dr. OBERFELD (an-)erkennen, dass lebende, biologische Systeme (Mensch [1] , Tier, Pflanze [2]) u. A. auch bei permanenter Zwangsbefeldung mit Feldern aus dem NICHT ionisierenden Frequenzbereich - unterhalb der Erwärmungsschutzgrenzwerte des ICNIRP-Verein - NICHT nach dem LINEAREN Dosis-Wirkungs-Prinzip [3] reagieren.

Studien, die dies nicht berücksichtigen sind daher schon vom grundsätzlichen Design her zum Scheitern verurteilt!

In Ansätzen existiert dieser "Erkenntnis(zu)gewinn" sogar bereits - im Dosisbereich unter etwa 200 mGy - im IONISIERENDEN Frequenzbereich [4]
[1] http://tinyurl.com/656mtv
[2] http://tinyurl.com/6ovl89
[3] http://tinyurl.com/55jw7v
[4] http://tinyurl.com/5pv2fl
  Thomas Schreier - 2008-11-03
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