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Deutsche Telekom will Personal aufbauen

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Mit weiterem Umbau und Aufbau will das Unternehmen 2009 der Finanzkrise entgegenarbeiten.

(Wien, 22.12.2008) Nach einem Interview im Tagesspiegel des Telekom- Personalvorstands Thomas Sattelberger, will das deutsche Unternehmen 3000 neue Mitarbeiter holen.

Unkonventionelle Personalpolitik
Mit unerwarteten Vorsätzen für das Jahr 2009 überraschte die Deutsche Telekom. Rund 3000 neue Mitarbeiter sind geplant– immer vorausgesetzt, die Finanz- und Wirtschaftskrise macht dem Unternehmen nicht schwerer zu schaffen als bislang.

"Change"- Strategie bleibt
Der Umbau innerhalb der Telekom wird ebenfalls fortgesetzt, betont Sattelberger. Das bedeutet auch, dass sich die Beschäftigten ihres bislang bestehenden Arbeitsplatzes nicht immer sicher sein können: "Die sozialverträgliche Anpassung wird weitergehen wie in den Jahren zuvor. Dass die Telekom in ihren Beschäftigtenstrukturen kleiner werden muss, ist allseits bekannt", meinte Sattelberger. Dies wolle man aber gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern bewältigen.
 
Ausbau neuer Geschäftsfelder
Zudem werde, wenn die Regierung die regulatorischen Voraussetzungen schaffe, der Ausbau des Glasfasernetzes weitere Arbeitsplätze schaffen. Sattelberger betont, dass genau in diesem Bereich Investitionen unmittelbare Wachstumsimpulse mit Beschäftigungseffekten bringe, je nachdem wie viele Haushalte man mit dem Netz abdeckt. Nach seiner Schätzung würde ein mittleres Ausbauszenario mehr als 25.000 Arbeitsplätze für die Deutsche Telekom, aber auch für andere Branchen entstehen.

Forderung nach investitionsfreundlicherer Regelung
Bereits Mitte Dezember hatte der Telekom-Chef Obermann eigenen Milliardeninvestitionen in Aussicht gestellt,  wenn es dafür investitionsfreundlichere Regelungen bei der Regulierung gebe, die als "leicht erhöhte Vorleistungspreise" vor allem für Konkurrenten, wenn sie die letzten Meter der Kupferleitung in die Haushalte von der Telekom mieten, gelten sollten.

Status in Österreich
Während zum Beispiel  Slowenien bereits ein landesweites Glasfasernetz erschlossen wurde, existiert in  Österreich weder ein vergleichbares landesweites Netz, noch sind symmetrische Anbindungen für Privatkunden.  In den Landeshauptstädten werden die teils vor mehr als einem Jahrzehnt verlegten Glasfasern erst nach und nach erschlossen.

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