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Panasonic steht kurz vor Sanyo-Übernahme

 

Die US-Bank Goldman Sachs verkauft ihren Anteil an Sanyo Electric an Panasonic.

(Tokyo, 18,12.2008) Die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs verkauft dem japanischen Finanzblatt "Nikkei" zufolge ihren Anteil an Sanyo Electric an Panasonic und treibt somit die größte Fusion der japanischen Elektronikbranche voran. Es handelt sich um die erste vollständige Übernahme eines großen japanischen Elektronikkonzerns durch ein heimisches Konkurrenzunternehmen.

Großaktionäre stimmen zu

Panasonic zahlt Goldman Sachs, die bei den Verhandlungen federführend war, 131 Yen (1,07 Euro) je Anteilsschein. Bislang hatte Goldman Sachs Panasonics Kaufangebot von120 Yen (0,98 Euro) pro Aktie als zu niedrig abgelehnt. Die beiden anderen Großaktionäre, die japanischen Finanzhäuser Daiwa Securities und Sumitomo Mitsui hatten einem Verkauf ihrer Anteile bereits zugestimmt. Die drei Hauptaktionäre hatten ihre Vorzugsaktien als Gegenleistung für die Rettung Sanyos vor 2 Jahren erhalten. Nach der Umwandlung ihrer Anteile in gewöhnliche Sanyo-Aktien halten sie zusammen 70 Prozent des Unternehmens.

Sanyo wird bei der Transaktion mit rund neun Milliarden US-Dollar bewertet, die Sanyo Electric Aktie verliert im heutigen Handel 3,5 Prozent und notiert aktuell bei 138 (1,13 Euro) Yen. Die Übernahmeofferte muss nun offiziell abgesegnet werden.

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