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Siemens: Jahresbilanz 2008

 

Siemens AG Österreich hat das Resümee für das abgelaufene Geschäftsjahr gezogen.

(Wien, 17.12.2008) Siemens hat heute Bilanzzahlen über das abgelaufene Geschäftsjahr verlautbart. Trotz Wirtschaftskrise zeigten sich die Vorstandsmitglieder positiv gestimmt.

Leichtes Plus
Siemens hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, welches mit 30. September 2008 endete, in Österreich sowie den gesellschaftsrechtlich verantworteten zentral- und osteuropäischen Staaten einen Umsatz von sieben Milliarden und 620 Millionen Euro; ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Der Auftragseingang ist um 6,9 Prozent gestiegen; für Forschung und Entwicklung wurden um 1,7 Prozent mehr ausgegeben.

Wertpapierverkauf vor Finanzkrise
In Summe war ein "leicht reduzierter Bilanzgewinn" zu verzeichnen, so Reinhard Pinzer, CFO und Mitglied des Vorstandes. Das Unternehmen konnte noch rechtzeitig vor der Finanzkrise ihre Wertpapiere abstoßen und aus diesem Grund ein positives Finanzergebnis mit einem Plus von 9,7 Prozent erzielen. Der Gesamtumsatz im Jahr 2008 ist gegenüber dem Vorjahr um 10,7 Prozent auf 2.525,4 Milliarden Euro gestiegen.

Aussichten für das kommende Geschäftsjahr
Die Vorsitzende des Vorstandes der Siemens AG Österreich, Brigitte Ederer zeigte sich positiv gestimmt. "Ich gehe davon aus, wenn die Konjunkturprognosen greifen, dass das für uns einen positiven Effekt hat." Im Energiesektor sowie im Mediensektor sieht die CEO noch Nachholbedarf, Gleichzeitig meint sie aber auch: "Es wird ein schwieriges Jahr werden, keine Frage." Reinhard Pinzer dazu: "Wir haben einen guten Auftragsbestand, der uns hoffentlich gut in das nächste Jahr führen wird." Der Konzern wird sich nach der umfassenden Umstrukturierung des Unternehmens auf die Sektoren Industry, Energy und Healthcare fokussieren und sich auf Klimaschutz, Urbanisierung und demographische Entwicklung spezialisieren.

Jobabbau mit Sozialplan
Für das kommende Jahr ist ein Mitarbeiterabbau von etwa 1.000 Personen vorgesehen, die Hälfte davon betrifft den Backoffice-Bereich. Ein sogenannter Sozialplan sieht vor, dass den Mitarbeitern auf freiwilliger Basis nahe gelegt wird, den Betrieb zu verlassen. 

 

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