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Fujitsu steigt aus dem Festplatten-Geschäft aus

 

Der japanische Elektronikkonzern möchte sich von einigen Produktionsbereichen trennen.

(Wien, 11.12.2008) Nachdem die Kooperation Fujitsu Siemens im November beendet wurde, möchte der japanische Elektronikkonzern Fujitsu nun die eigene Festplatten-Sparte loswerden. Der Finanzchef Kazuhiko Kato verhandelt derzeit mit mehreren potenziellen Käufern über eine Übernahme. Ein möglicher Übernahmekandidat ist Western Digital. Fujitsu sieht aktuell keine Möglichkeit darin, die Verluste durch die Festplatten-Produktion zu stoppen. Im Finanzjahr 2008/2009 soll das Verlustgeschäft durch die Festplatten-Sparte 10 Milliarden Yen (rund 84 Millionen Euro) betragen.

Fujitsu will auch das Einzelhandelsgeschäft mit PCs abstoßen

Laut Gerüchten will Fujitsu auch das Einzelhandelsgeschäft mit Komplett-PCs in Europa verkaufen. Als einer der möglichen Käufer wird der chinesische PC-Hersteller Lenovo gehandelt. Für die angeschlagene Chip-Sparte strebt Fujitsu ein Joint Venture mit einem anderen Unternehmen an.

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Siemens zieht sich aus dem PC-Geschäft zurück

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