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Qimonda spricht Insolvenz an

 

Sollte kein Investor gefunden werden, drohen der Infineon-Tochter im ersten Quartal 2009 Liquiditätsengpässe.

(Wien, 2.12.2008) Die Infineon-Tochter Qimonda hat in einer Aussendung eine Insolvenz in den ersten Monaten 2009 in den Raum gestellt. "Für den Fall, dass keine der strategischen und finanziellen Initiativen, die Qimonda aktuell verfolgt, realisierbar ist und keine anderen Lösungen umgesetzt werden können und sich das Branchenumfeld von Qimonda weiter verschlechtert oder die Massnahmen des Unternehmens zur Reduzierung seines Barmittelbedarfs nicht greifen, geht Qimonda davon aus, dass im ersten Kalenderquartal 2009 Liquiditätsengpässe in Teilen seines Betriebs entstehen könnten, die sich auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirken könnten, sein Geschäft weiter zu betreiben", teilte Qimonda am Montag mit.

Gleichzeitig hat die Qimonda AG bekanntgegeben, bei seinen Gesprächen mit strategischen Investoren und Finanzinvestoren über mögliche Partnerschaften mit Qimonda Fortschritte erzielt zu haben. Die Unternehmensleitung gehe davon aus, "dass sich eine dieser Möglichkeiten soweit konkretisieren könnte, dass sie in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden kann". Bestimmte behördliche Überprüfungen beziehungsweise Genehmigungen müssten dann allerdings ebenfalls noch ein positiven Ende finden, heisst es.

Präsentation der Jahreszahlen verschoben
Infineon in der Aussendung weiter: "Die Unternehmensleitung ist der Überzeugung, dass eine sich abzeichnende Transaktion Rückwirkungen auf die finanzielle Lage hätte, insbesondere im Zusammenhang mit der Neubewertung des Anlagevermögens hinsichtlich Wertminderungen, die sie in Verbindung mit der Erstellung der Abschlüsse für das Gesamtjahr bereits angekündigt hatte." Die Unternehmensleitung hat deshalb beschlossen, die Veröffentlichung der Finanzergebnisse bis Mitte Dezember zu verschieben.

Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/725487

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(BE / )


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