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Siemens einigt sich mit BenQ Mobile-Gläubigern

 

Siemens und BenQ Mobile haben die seit 2006 laufenden Gespräche nun mit einem Vergleich abgeschlossen. Nach Berücksichtigung der noch offenen Siemens-Forderungen ergibt sich ein Nettobetrag von rund 255 Millionen Euro.

(Wien, 26.11.2008) Siemens und der Insolvenzverwalter der BenQ Mobile GmbH & Co. OHG, Martin Prager, haben die seit 2006 laufenden Gespräche nun mit einem Vergleich abgeschlossen. Im Rahmen dessen leistet Siemens eine Bruttozahlung von 300 Millionen Euro. Nach Berücksichtigung noch offener Siemens-Forderungen ergibt sich ein Nettobetrag von rund 255 Millionen Euro.

Einen negativen Ergebniseffekt durch die Belastung wird es laut Siemens nicht geben. Man habe in Erwartung des Vergleichs in der Vergangenheit ausreichend Vorsorge getroffen.

Die deutsche Tochter von BenQ (BenQ firmiert heute unter dem Namen Qisdawar) ist aus dem Verkauf der kriselnden Siemens-Handysparte im Jahr 2005 hervorgegangen. Knapp ein Jahr nach der Übernahme hatte der Mutterkonzern aus Taiwan dem Unternehmen den Geldhahn zugedreht und es in die Insolvenz geschickt. Mehr als 3.000 Beschäftigte in Deutschland verloren dadurch ihren Job.

Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/724065

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(BE / )


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