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IKT-Forschungsstrategie von RFTE

 

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung stellte heute die IKT-Forschungsstrategie für das Jahr 2020 vor.

(Wien, 25.11.2008) Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung, das strategische Beratungsorgan der Bundesregierung stellte heute die IKT-Forschungsstrategie 2020 vor.

Reinhard Petschacher, Ratsmitglied der RFTE, berichtet über die IKT-Situation in Österreich: "IKT ist in aller Munde, aber sie ist nicht wirklich im öffentlichen Bewusstsein, welche Bedeutung sie hat."
Die heimische IKT-Branche hatte beispielsweise im Jahr 2005 einen Gesamtumsatz von 27,15 Milliarden Euro und damit einen Produktionswert von 18,39 Milliarden Euro  zu verzeichnen. Damit gehört dieser Wirtschaftszweig zu den dynamischsten.

"Österreich hat gute Chancen"
Die Informations- und Kommunikationstechnologien tragen bereits jetzt 45 Prozent zum Produktivitätswachstum in der EU bei. 0,8 Prozent des Wirtschaftswachstums der OECD-Staaten sind auf IKT-Investitionen zurückzuführen. Die Österreichische IKT-Forschung zählt zu den wichtigsten heimischen Forschungsbereichen: Im Jahr 2006 betrug der Anteil an Forschung und Entwicklung 0,53 Prozent vom BIP. Die Wirtschaft trägt dabei mit 81 Prozent den Löwenanteil. Der RFTE prognostiziert Österreich gute Chancen, um ins internationale Spitzenfeld aufzurücken. Dabei gäbe es allerdings noch einiges zu tun, wie Petschacher meint. Und weiters: "Rahmenbedingungen die im globalen Wettbewerb bestehen können sowohl für Unternehmen als auch für Forscherinnen und Forscher, die hier leben und arbeiten wollen. Nur so bekommt und hält man die besten Leute im Land."

IKT-Forschungsstrategie
Die Realisierung der österreichische IKT-Forschungsstrategie sei nur dann möglich, wenn die verantwortlichen Ressorts sowie die Forschungseinrichtungen, Forschungsförderer und Unternehmen gemeinsam mit Forscherinnen an einem Strang ziehen, so der RFTE.  Bis zum Jahr 2020 wird eine Gesamtfinanzierung für die IKT Forschung und Entwicklung von mindestens 0,8 Prozent angestrebt, der Unternehmensanteil soll dabei bei 83 Prozent liegen. Dafür braucht es jedoch einer Initialzündung: Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen deshalb der öffentliche Finanzierungsanteil von 19 Prozent auf 23 Prozent steigen.  

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