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Warner verlängert YouTube-Vertrag nicht

 

Die weltweit größte Videoplattform YouTube muss Musikclips löschen.

(New York, 22.12.2008) Die Warner Music Group, einer der vier größten Musikkonzerne, will nach gescheiterten Verhandlungen den Vertrag mit der Video-Plattform YouTube nicht verlängern, laut dem Videos der bei Warner unter Vertrag stehenden Künstlern gezeigt werden dürfen. Warner war das erste große Label, das 2006 einen Vertrag mit YouTube abgeschlossen hatte - Teil der Vereinbarung war es, dass Warner an den am Portal erzielten Werbeeinnahmen beteiligt wird.

Beteiligung an Werbeeinnahmen

Warner will nun stärker von den Werbeeinnahmen des Portals profitieren, das 2006 von Google für 1,65 Milliarden Dollar aufgekauft wurde. YouTube ist die weltweit wichtigste Plattform für Musikvideos und stellt seit längerem die Alternative zum "Musiksender" MTV dar. Aufgrund der weltweit rückläufigen Umsätze beim Tonträgerverkauf ist YouTube für die Musikindustrie eine alternative Einnahmequellegeworden.

Unfaire Bedingungen für Künstler und Labels

Das Label gab bekannt, aktiv an einer Lösung mit YouTube zu arbeiten, um die Videoclips der Firma wieder auf YouTube zu zeigen. „Wir können keine Bedingungen akzeptieren, die die Musikproduzenten nicht angemessen für ihre Arbeit entschädigen“, erklärt Warner. Ob YouTube der Aufforderung von Warner Folge leisten und neue Geschäftsmodelle aushandeln wird, ist noch unklar. Mit Sony BMG, Universal und EMI stehen demnächst Verhandlungen an.

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