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EU: Mit DRM gegen Piraterie

 

Ein kundenfreundliches Rechtemanagement soll im Kampf gegen die Online-Piraterie eingesetzt werden. Die EU-Kulturminister fordern Aufklärungskampagnen über die Folgen der illegalen Nutzung von Inhalten.

(Wien, 20.11.2008) Auf Initiative der französischen Kulturministerin Christine Albanel will der EU-Ministerrat heute  ein Papier beschließen, in dem kundenfreundlichere DRM-Systeme und der Kampf gegen Online-Piraterie gefordert werden.

"Entwicklung legaler Online-Angebote für kulturelle und kreative Inhalte sowie die Verhinderung und Bekämpfung der Piraterie in digitalen Umgebungen" lautet der Titel des betreffenden  Positionspapiers. In Zukunft plant die EU unter anderem Kampagnen, die über die Folgen der Nutzung illegaler Inhalte für die Kreativindustrien aufklären sollen. Der heute Beschluss hat allerdings keinen rechtlich verbindlichen Charakter. Auch solle DRM transparenter werden und Urheberrechte über internationale Abkommen gestärkt werden.

Außerdem fordert  der Ministerrat der EU-Kommission, innerhalb der kommenden 18 Monate einen Bericht darüber vorzulegen, mit welchen Maßnahmen legale Online-Medienangebote gefördert und mit welchen Mitteln Piraterie bekämpft werden kann.

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