Partner

China will virtuelles Geld versteuern

 

Die chinesischen Behörden wollen eine Steuer auf virtuelles Geld in Höhe von 20 Prozent einführen.

(Wien, 5.11.2008) Wer in China mit virtuellen Gütern handelt, wird demnächst zur Kassa gebeten. Der Staat will künftig 20 Prozent der Einnahmen aus dem Online-Handel als Steuern einbeziehen. Dies berichtet das "Wall Street Journal".

Online-Spiele sind betroffen
Von der neuen Steuer werden vor allem die sogenannten Goldfarmer sein, die virtuelle Güter in Online-Spielen sammeln und für reales Geld weiterverkaufen. Aber auch beim Chat-Dienst QQ wollen die Behörden Steuern einkassieren, schreibt das Blatt. Bei QQ verdienen Nutzer virtuelle Q-Geldstücke, die sie in Online-Spielen in virtuelle Güter umtauschen können.

Wachsender Markt
Nach Angaben des Marktforschungsinstitutes iReseach wächst der Markt für virtuelles Geld in China jährlich um 15 bis 20 Prozent. - Kaum verwunderlich also, dass der Staat mitnaschen will.

( )


Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.
Reaktionen auf diesen Artikel



Google Suche

Newsletter
Weitere Artikel