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Rapidshare soll Uploads kontrollieren

 

Der deutsche One-Click-Hoster will kein "Kontrollnet" werden.

(Cham, 28.10.2008) Der deutsche Sharehoster Rapidshare mit Sitz in der Schweiz erklärt in einer Aussendung, die neuen Vorgaben des Hamburger Oberlandesgerichts erfüllen zu wollen und gleichzeitig eine Lösung zu finden um die Privatsphäre der User zu schützen. Rapidshare wurde in einem Urteil dazu aufgefordert, Datei-Uploads stärker zu kontrollieren um den Upload von urheberrechtlich geschützten Daten zu verhindert. Das Gericht fordert von Rapidshare die Identität seiner Nutzer über Username und IP-Adresse zu erfassen, dynamische IP-Adressen sperren lassen und Nutzerdaten speichern, um Wiederholungstäter unter besondere Beobachtung zu stellen und ihre Uploads gezielt zu überprüfen.

Rapidshare beginnt mit der Implementierung von Filtern
Es werde keine Kontrolle von Uploads geben, erklärte nun Rapidshare und weist auf die technische und rechtliche Unmöglichkeit hin - weder technische Filter noch Mitarbeiter könnten den Verwendungszweck einer Datei beim Upload erkennen und eine urheberrechtlich zulässige Kopie- beispielsweise eine Privatkopie - im Vornherein von einer rechtswidrigen Vervielfältigung unterscheiden. Zudem sind viele Dateien in mit Passwort gesicherten Archiven verpackt.

Sechs Mitarbeiter wurden von der Firma eingestellt um Abmahnungen von Rechteinhabern zu bearbeiten, Inhalte zu sperren und zu löschen. Weitere sollen beschäftigt werden um regelmäßig hunderte Rapidshare-Link-Sites zu besuchen und dort verlinkte Inhalte zu sperren. Weiters werden Filter installiert, die auf eine Kombination von Wortfiltern und MD5-Filtern setzen um den Titel und den Hash-Wert einer Datei zu berücksichtigen.

Privatsphäre der User steht im Vordergrund
Rapidshare stellt sich in seiner Erklärung gegen die Verbreitung illegaler Dateien: "Sobald wir von illegaler Verbreitung Kenntnis erhalten, werden diese Dateien gelöscht und auf einen Filter gesetzt. Aber die generelle Kontrolle von Uploads kommt bei uns nicht in Frage, weil wir Datenschutz gerade in der heutigen Zeit extrem groß schreiben."

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