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Speicherchip aus Kohlenstoffatomen entwickelt

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Der hauchdünne Graphen-Speicher besteht aus einer etwa zehn Atome dicken Schicht.

(Wien, am 22.12.2008) Wissenschaftlern der US-amerikanischen Rice Universität ist es gelungen, ein ultradünnes Speichermedium herzustellen, das der  durch höhere Widerstandsfähigkeit der älteren Flash- Technik überlegen ist.

Graphit für Bleistifte als individuelle Speichersubstanz
Laut "Pressetext" haben U.S. -Wissenschaftler  Graphen produziert, also ein Material, das nur aus zehn oder weniger Schichten Graphit besteht, und es auf Silikon aufgebracht, um darauf ein Bit Daten zu speichern. "Dieses Material ist genau wie das Graphit in einem Bleistift", erklärt James Tour, der Leiter des Forschungsteams. Diese Art von Speicher wird vor allem dort verwendet, wo es wichtiger ist, einen kleinen Speicher als einen schnellen zu haben.

Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Flash-Speicher
Die Graphen-Schichten haben einen Durchmesser von rund fünf Nanometern. Derzeit verwendete NAND Flash Speicher können momentan bis zu 45 Nanometer klein sein. Die Entwicklung der NAND Flash Speicher hin zu immer kleineren Chips wird jedoch laut Prognosen um 2012 abgeschlossen sein. Das Limit der Technologie wird eine Größe von 20 Nanometern sein. Tour rechnet damit, dass auf Graphen Bits kleiner als zehn Nanometer gespeichert werden können. Auch in puncto Widerstandskraft ist Graphen der Flash-Technik überlegen.

Zukunftsvisionen
Die Graphen-Technik ist laut dem Forscherteam auch gut geeignet, um dreidimensionale oder gestapelte Speicherchip-Architekturen zu bauen, unter anderem weil Graphen nur wenig Wärme abgibt. Derzeit noch nicht getestet ist die Möglichkeit, mehrere Bits auf einer Schicht Graphen zu speichern, die Wissenschaftler zeigen sich jedoch zuversichtlich. Im Handel verkaufte Multi-Level NAND Flash Speicher können beispielsweise bis zu drei Bits pro Zelle speichern. Auch in Hinsicht auf Zugriffsgeschwindigkeit sind die Tests der Forscher noch nicht abgeschlossen. Ziel sei es, mit den Graphen Speichern eine Zugriffsgeschwindigkeit von rund zehn Nanosekunden zu erreichen.

 


 

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