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Brennstoffzellen bald am Energiemarkt

Foto: Pixelio
 

Das internationale Wissenschaftsmagazin Newscientist berichtet über die Entwicklung eines günstigen platinfreien Systems durch billigere Substanzen.

(Wien, 18.12.2008) Laut "Pressetext" haben Chinesische Techniker eine Brennstoffzelle konzipiert, die deutlich günstiger produziert werden kann. Den Forschern gelang es, das in den Brennstoffzellen verwendete Platin durch wesentlich billigeres Silber sowie Nickel zu ersetzen. Die Substanz Platin wird in den Zellen als Katalysator eingesetzt und ist nötig, um die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff in Gang zu halten.

Brennstoffzellen als Energielieferanten der Zukunft                           
Sie sollen sowohl in Autos als auch in Kleingeräten wie Handys oder Notebooks eingesetzt werden. Bislang scheitert der Durchbruch am Massenmarkt jedoch hauptsächlich am hohen Preis der Systeme. Mit einer günstigeren Produktion durch Eliminierung von Platin könnte der Weg auf den Massenmarkt beschleunigt werden.

Veränderung des Reaktionswegs                                                         
Die Forscher haben nun den Reaktionsweg innerhalb der Brennstoffzelle verändert. Die Membran bauten sie aus einem Kunststoff auf, der negativ geladene Teilchen aus Wasser- und Sauerstoff durchlässt. Durch das verwendete Material wird die Brennstoffzelle alkalisch, wodurch es möglich ist, anstatt des Platins weniger strapazierfähige Materialien einzusetzen. Das platinfreie Brennstoffzellensystem soll allerdings noch nicht die Leistung herkömmlicher Systeme erreicht haben.

Alternative zum Platin                                                                  
Allen Bard, Brennstoffzellen-Forscher an der University of Texas, bezeichnet das Neudesign der Membran als interessante Idee. Er arbeitet mit seinem Team ebenfalls an günstigeren, platinfreien Brennstoffzellen, allerdings ohne dabei die Membran auszuwechseln. Er setzt hingegen auf Palladium, das in seinem chemischen Verhalten dem Platin sehr ähnlich ist.

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